Mittwoch, 3. September 2014

{Rezension} Blutiges Eis von Giles Blunt

  • Format: Taschenbuch
  • Seiten: 400 Seiten
  • Verlag: Knaur (1. September 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426631563
  • ISBN-13: 978-3426631560

Über den Autor:
Giles Blunt, geboren 1952, wuchs in North Bay in der kanadischen Provinz Ontario auf und studierte an der Universität Toronto Englische Literatur. 1980 ging er nach New York City, wo er sich zunächst als Streetworker, Gerichtsdiener und Barkeeper durchschlug. Heute lebt er wieder in Toronto und ist freier Schriftsteller und Drehbuchautor.

Klappentext:
Eines Morgens, im dicksten, klebrig-feuchten Januarnebel verschlägt es Ivan Bergeron die Sprache: Sein Hund legt ihm einen abgerissenen Arm vor die Füße. Zunächst glauben Detective John Cardinal und seine Kollegin Lise Delorme von der Polizei in Algonquin Bay, der Mann sei von Bären zerrissen worden. Doch schon bald entdeckt Cardinal in einer abgelegenen Trapperhütte weitere Körperteile. Kurze Zeit später wird im Wald eine zweite Leiche gefunden - nackt, überzogen von einer dünnen Eisschicht...

Meine Meinung:
Ich wollte gerne mal wieder etwas spannendes lesen...etwas das mir ein bisschen Angst macht, mich fesselt und etwas, bei dem ich bis zum Ende mit fiebere, wer wohl der Täter ist.
Blunt entführt uns in den tiefsten kanadischen Winter. Malerisch beschreibt er die eiskalte, gefrorene Landschaft und fast fängt man an zu frieren, sieht die eisglatten Straßen direkt vor sich und spürt den eisigen Regen auf dem Gesicht.
Leider lässt die Handlung/Spannung dann doch stark zu wünschen übrig. Die Protagonisten werden einem förmlich vor die Füße geworfen und eigentlich weiß man nichts über sie. Nachdem bereits am Anfang die erste Leiche gefunden wurde, erwarte ich Spannung. Doch nichts geschieht! Zäh und langatmig beschreibt er die Spurensuche, führt uns zurück in die 70er Jahre und deckt politische Hintergründe auf.

"Blutiges Eis" ist der zweite Teil der Cardinal-Reihe. Vielleicht hätte ich den ersten Teil lesen sollen...wer weiß das schon! Ich werde es wahrscheinlich nicht erfahren, da mich dieses Buch eher davon abhält noch mehr von Giles Blunt zu lesen. Schade!

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