Mittwoch, 30. August 2017

{Rezension} Bea macht blau von Tessa Henning

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 1719 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 336 Seiten
  • Verlag: Ullstein eBooks (14. Juli 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B01N0H4LNE
Klappentext:
Bea reicht's: Die Tochter ist ausgezogen, der Mann nimmt sich dennoch keine Zeit für sie und hat auch noch eine Affäre. Kurzerhand macht sie sich auf den Weg zu ihrer Schwester Karin ins Baskenland. Und plötzlich findet sie sich an einem Ort voller Künstler, Surfer und hängengebliebener Hippies wieder, die das Leben eher entspannt sehen. Deutsche Tugenden treffen auf gepflegtes Chaos und spanische Lässigkeit. Zwischen Tapas, Strand und Vino findet Bea tatsächlich wieder Spaß am Leben und einen Mann, bei dem sie ins Träumen gerät. Doch dann kommt es erstens anders und zweitens als sie denkt...

Meine Meinung:
Dieses Buch habe ich bei Vorablesen.de entdeckt und aufgrund des Covers und der kurzen Leseprobe habe ich mich dafür beworben und es glücklicher Weise auch erhalten. Vielen Dank dafür!

Von Tessa Henning habe ich bisher noch nichts gelesen. Als ich allerdings dieses Leseexemplar entdeckt habe und ein wenig gegoogelt habe, las ich nur positives über sie. Über den Inhalt findet man auf diversen Plattformen genügend und so möchte ich nicht näher darauf eingehen um nicht noch mehr zu verraten.

Die Geschichte ist flüssig geschrieben...fluffig leicht, ideal als Lektüre im Urlaub. Aufgrund des Covers und des Klappentextes hatte ich eine lustige amüsante kleine Geschichte erwartet, aber die ist es nicht. Es ist eine Geschichte über Veränderungen, über einen Neuanfang, mal Wagnisse eingehen und was riskieren und auch über Familiengeheimnisse. Trotz allem hat dieser Roman aber auch so einen kleinen faden Beigeschmack. Wenn Probleme immer so einfach zu lösen wären und jede Veränderung so einfach und glatt über die Bühne gehen würde, wäre das Leben auch irgendwie nicht "richtig". Die große Enthüllung am Ende ist zwar sehr überraschend, aber für mich irgendwie völlig daneben. 

Ein nettes Buch, das wirklich gut geschrieben ist, dessen Story mich aber nicht so wirklich überzeugt...schade!!!

Mittwoch, 31. Mai 2017

{Rezension} Beim Leben meiner Familie von Anita Shreve

  • Gebundene Ausgabe: 336 Seiten
  • Verlag: Piper (14. Mai 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492054056
  • ISBN-13: 978-3492054058
Klappentext:
Welchen Preis bist du bereit zu zahlen für das, was du liebst?
Achtzehn Jahre ist es her, dass Sheila spurlos aus Websters Leben verschwand. Er hat ihre gemeinsame Tochter Rowan allein großgezogen und sich geschworen, Sheila nie mehr wiederzusehen. Doch als seine Tochter ihm zu entgleiten droht, weiß Webster, dass er nicht länger vor der Vergangenheit davonlaufen kann: Er muss Sheila wiederfinden, um seine Tochter zu retten...

Meine Meinung:
Auf die Romane von Anita Shreve bin ich beim stöbern in der Bibliothek aufmerksam geworden und habe sie für mich entdeckt. Ihr Schreibstil  ist klar, mitfühlend...sehr schnell kann man in das Leben der Hauptpersonen eintauchen.
Der junge Rettungsassistent Peter Webster wird zu einem Einsatz gerufen und begegnet dort einer jungen Frau, die er unbedingt wiedersehen will...eine junge Frau, die eigentlich so gar nicht zu ihm passt, ihn aber fesselt. Was passiert ist ein wenig vorhersehbar...Frau wird schwanger, es wird viel zu früh geheiratet und natürlich funktioniert es nicht. Frau verschwindet, Mann und Kind sind allein, es funktioniert gut...bis Kind dann erwachsen wird und merkt...hey...eigentlich fehlt mir doch was...eine Mutter!
Der Klappentext lässt mehr vermuten, als in dem Buch drin steckt...also ICH persönlich habe mir mehr erwartet. Es gibt zwar noch eine dramatische Wendung...auf die ich hier nicht näher eingehen will ;-) , aber irgendwas fehlt. Vielleicht fehlen die 18 Jahre dazwischen, auf die so gar nicht eingegangen wird oder vielleicht fehlt auch mehr aus Sheilas Leben in diesen 18Jahren, als sie verschwunden war.

Auch wenn die Handlung definitiv einige Schwächen hat, ist es ein gut geschriebenes Buch, das man durchaus zu Ende lesen sollte/kann.